Pressemitteilung April 2020

Corona-Politik blockiert Investitionen

Es sollte ein Neustart nach 10 Jahren Abwesenheit werden: An der Peene sollten in der Saison 2020 wieder Hausboote von KUHNLE-TOURS fahren. Diesen Neustart hat Firmenchef Harald Kuhnle jetzt abgeblasen. Die Ursache sieht der seit der Wiedervereinigung in Mecklenburg-Vorpommern ansässige Unternehmer in der realitätsfernen Corona-Politik der Landesregierung. Kuhnle: "Wir haben keine zeitliche Perspektive, wann wir wieder Boote vermieten dürfen. So kann man kein seriöses Geschäft betreiben." Es tue ihm sehr leid um die Region Mecklenburgische Schweiz/Flusslandschaft Peene, aber es bleibe ihm keine Wahl, als die Investitionen einzusparen. "Damit wird dieses strukturschwache Gebiet erneut stark getroffen", bedauert Kuhnle, zudem sei viel der dort vorhandenen maritimen Infrastruktur hoch gefördert und liege nun brach. Auch die Lebensqualität im ländlichen Raum leide. Geplant war, dass ab April 2020 zunächst vier Hausboote auf der idyllischen Peene unterwegs sein sollten.

 

Die Situation im Bundesland mit der niedrigsten Infektionsrate (Stand 27. April: 675 positiv Getestete, davon 17 Todesfälle und 547 Genesene, entspricht 111 aktuell ansteckenden Menschen, also in etwa einem pro 208 Quadratkilometer Landesfläche) lasse eine schrittweise Öffnung weit über die diffusen Pläne der Landesregierung hinaus zu. Dem 5-Stufen-Plan der Regierung sei anzusehen, dass er ohne Beteiligung von Tourismusunternehmen gemacht worden sei. Zudem fehlen außer dem Starttermin der 1. Phase weitere Daten, sowie Zahlen und Kriterien anhand derer entschieden würde. "Wir wollen für unsere Chartercrews, Liegeplatzkunden und Geschäftspartner ein zuverlässiges Gegenüber sein. Die spontanen Bauch-Entscheidungen der Landesregierungen helfen da wenig."

 

Auch staatlich verbürgte Kredite sind da keine sinnvolle Unterstützung. Kredite müssten zurückbezahlt werden, aber ein Boot kann wie ein Hotelzimmer nur einmal vermietet werden. Kuhnle: "Viel wichtiger sei es, dass wir arbeiten können! Wir wollen unser Geld verdienen. Dann brauchen wir auch nichts geschenkt! Wir haben 90 Mitarbeiter, die ihre Berufe gern ausüben und das auch so gut können, dass wir unsere Gäste mit unseren Booten und Dienstleistungen begeistern."

 

Als durchaus "erhellend über die Wirtschaftskompetenz" der Landesregierung bezeichnete Kuhnle die Tatsache, dass sehr zügig die Rettung der Großwerften in MV verkündet worden ist, obwohl der Bau neuer Kreuzfahrtschiffe durch die Pandemie für die nächsten Jahre keine Zukunft mehr habe.

 

Wir hoffen, dass die Vermietung von Booten zumindest an der Müritz und auf der mecklenburgischen Kleinseenplatte bald wieder möglich sein wird. "Boote sind schwimmende Quarantänestationen, damit macht man Urlaub ganz weit weg von der Masse in der Natur."

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